AUSRÜSTUNG/EQUIPMENT

 

SUCH- UND GRABUNGSGENEHMIGUNG/AUTHORIZATION GRATING AUTHORIZATION

 

SUCHGEBIETE/SEARCH AREAS

 

GRABUNGSUTENSILIEN

SANDSCOOP AUS KUNSTOFF

Für das Metallsuchen am Strand oder losen Kies sehr nuetzlich, hat auch Loecher an der Hinterseite. Sand schaufeln und schuetteln und das Fundstueck taucht im Scoop auf. Plastikscoops sind guenstig und man kann damit ueber den Detektor gehen, um zu sehen, ob sich das Metall im Scoop befindet. Ich habe auch noch einen Scoop aus Metall, aber der wird natuerlich vom Detektor erfasst und man kann den Fund nicht ausfiltern.

BLACK ADA SANDSCOOP

Mein zweiter Sandscoop, den ich zuerst gekauft habe. Da hatte ich aber nicht nachgedacht, dass ich damit (aus obigem Grund) nicht über den Detektor gehen kann. Er ist aber sehr stabil mit folgenden Eigenschaften:
Für alle sandigen Untergründe. Verglichen mit herkömmlichen Grabungstools an Stränden eine große Erleichterung bei der Münzen- und Schmucksuche!
-Genopptes und schön griffiges Griffgummi für ein komfortables Graben
-Gelochter Stahlmantel zum Sieben
-Leichtgewicht
-Dezent schwarz lackiert

Dann habe ich noch eine Handschaufel und eine Spitzhacke, um bei hartem Boden (gefrorener Sandboden) noch gut arbeiten zu können.

DIG UTENSILS
SANDSCOOP OF PLASTIC

Holes at the other side are very helpful for the metal search on the beach or loose gravel. Sand shovel and shake and the find piece appears in the scoop. Plastic scoops are good and you can go over the detector to see if the metal is in the scoop. I also have a scoop of metal, but of course the detector is captured and you can not filter out the find.

BLACKADA SANDSCOOP

My second sandscoop I bought first. Since I had not thought, that I (for the reason) can not go over the detector. However, it is very stable with the following properties:
For all sandy subsoils. Compared to conventional excavation tools on beaches, a great relief for coins and jewelery searches!
– Concealed and beautifully grip handle for a comfortable digging
– Steel sheath for sieving
-Lightweight
-Decent black lacquer

Then I have a hand-shovel and a sharp-pointed hook to work hard on a hard ground (frozen ground).

REINIGUNGSUTENSILIEN

NACH DEM SONDELN

Wie bei allen Arbeiten muss man den Arbeitsplatz, bzw. die Arbeitsgeräte wie Detektor, Schaufeln und Scoops sauber halten. Dafuer habe ich einen guenstigen Handfeger, mit dem man den anhaftenden Sand vom Strand oder Sandkasten entfernen kann. Für hartnäckigen Schmutz habe ich noch eine Drahtbuerste.

ALLES SAUBER

Wenn man seine gesamte Ausrüstung immer tadellos und sauber hält, hat man lange etwas davon.

CLEANING UTENSILS

AFTER THE DETECTING

As with all work, one has to keep the workplace, ie the tools such as the detector, shovels and scoops clean. For this I have a cheap hand sweep, with which one can remove the adhering sand from the beach or sand box. For stubborn dirt I still have a wire brush.

ALL CLEAN

If you keep your entire equipment always faultless and clean, you have a long time you can use it.

 

SUCH- UND GRABUNGSGENEHMIGUNG

OHNE ISS NICHT!

In Deutschland ist für jede Grabung an einem Bodendenkmal eine Grabungsgenehmigung der zuständigen Denkmalbehörde nach dem jeweiligen Denkmalschutzgesetz des Bundeslandes nötig. In einigen Ländern ist explizit auch fuer andere Arten der Nachforschung eine denkmalrechtliche Genehmigung erforderlich.

HINTERGRUND

Eine fachgerechte Ausgrabung vergrößert das Wissen um ein Bodendenkmal, führt aber zugleich zur Zerstörung der Befunde und reißt die Funde aus dem Zusammenhang mit den Befunden. Zudem werden die archäologischen Forschungsmethoden ständig weiter entwickelt, so dass eine Ausgrabung in einigen Jahrzehnten erheblich mehr Informationen verspricht als eine heutige.

Der Erhalt von Denkmälern ist in allen deutschen Denkmalschutzgesetzen als öffentliches Interesse definiert. Aufgabe der Denkmalbehörden ist es deshalb, bei jeder notwendigen (meist durch Bauvorhaben) oder gewünschten Grabung (für Forschungszwecke), sorgfältig abzuwägen, ob der Erkenntnisgewinn, bzw. der Anlass der Grabung in einem angemessenen Verhältnis zum Erhalt des Denkmals steht.

Neben regelrechten Ausgrabungen führen auch kleine Suchschachtungen wie sie häufig von Sondengängern unternommen werden, vielfach zu Störungen der Befunde. Auch solche Grabungen sind deshalb genehmigungspflichtig.

Zuständige Genehmigungsbehörden sind je nach Landesgesetz die unteren Denkmalschutzbehörden bei Kreisen oder Städten, die oberen Denkmalschutzbehörden bei den Bezirksregierungen oder (am häufigsten) die Landesämter für Denkmalpflege.

AUTHORIZATION AND GRATING AUTHORIZATION

WITHOUT ITS NOT!

In Germany, a digging permit is required for each excavation on a land monument according to the respective monument protection law of the federal state. In some countries explicit permission is required for other types of research.

BACKGROUND

An expert digging up the knowledge about a soil monument, but at the same time leads to the destruction of the findings and tears the findings from the connection with the findings. In addition, the archaeological research methods are continually being further developed, so that an excavation in some decades promises much more information than a modern one.

The preservation of monuments is defined as a public interest in all German monument protection laws. The task of the monument authorities is therefore to carefully consider whether the gain in knowledge, or the cause of the excavation, is proportionate to the preservation of the monument in the case of any excavation required (usually by building projects) or the desired excavation (for research purposes).

In addition to regular excavations, even small explorations such as they are often undertaken by probes, often lead to disturbances of the findings. Such excavations are also subject to approval.

The authorities responsible for licensing are, depending on the state law, the lower conservation authorities in the case of counties or cities, the upper conservation authorities in the district governments or (most frequently) the regional authorities for the preservation of monuments.

VORRAUSSETZUNGEN

Voraussetzung für eine Grabungsgenehmigung ist stets entsprechendes Fachwissen, so dass reguläre Ausgrabungen in Deutschland in aller Regel durch Universitäten, Landesämter für Denkmalpflege oder Fachfirmen durchgeführt werden. Kleinere Maßnahmen werden gelegentlich auch durch archäologische Vereine oder Arbeitsgruppen unternommen, wenn deren Sachkunde und eine Betreuung durch die Denkmalbehörden sichergestellt sind.

Um die gewonnenen Informationen fuer die Allgemeinheit zu erhalten, machen die Denkmalbehörden die Genehmigung für Sondengänger in aller Regel von der guten Zusammenarbeit und der sorgfaeltigen Dokumentation von Funden und Befunden abhängig. Häufig sind entsprechende Genehmigungen auch auf bestimmte Gebiete (z.B. eine Gemeindegebiet) begrenzt und bekannte Bodendenkmale ausgenommen.

Wenn ohne entsprechende Genehmigung in den Boden eingegriffen wird, handelt es sich unabhängig von der Grösse der Grabung und ihrem Erfolg um eine Raubgrabung. Diese gelten als Ordnungswidrigkeit. Bei Stoerung von Befunden, was in der Regel der Fall ist, kommt auch eine Verurteilung wegen Gemein schädlichen Sachbeschädigung (§ 304 StGB) in Frage.

Methoden, bei denen nicht in den Boden eingegriffen wird, wie Begehungen oder Luftaufnahmen, bedürfen in der Praxis keiner denkmalrechtlichen Genehmigung.

REQUIREMENTS

The prerequisite for granting a permit is always the appropriate specialist knowledge, so that regular excavations in Germany are generally carried out by universities, state authorities for the preservation of monuments or specialist companies. Smaller measures are also occasionally undertaken by archaeological associations or working groups, provided their expertise and supervision by the monument authorities are ensured.

In order to obtain the information obtained for the general public, the monument authorities are generally dependent on the cooperation and the careful documentation of findings and findings. Frequently, corresponding approvals are also limited to certain areas (e.g., a community area), excluding known soil characteristics.

If the ground is taken without permission, it is a robbery excavation, regardless of the size of the excavation and its success. These are regarded as an administrative offense. In the event of disturbance of findings, which is usually the case, a conviction is also possible because of harm to the general public (§ 304 StGB).

Methods that do not fall into the ground, such as inspections or aerial surveys, do not require the approval of a monument in practice.


SUCHGEBIETE

MITTELALTERLICHE HOHLWEGE

Der mittelalterliche Landverkehr vollzog sich überwiegend zu Fuß, mit Reit- und Tragtieren und Karren. Karrenräder und Hufe gruben im Lauf der Zeit tiefe Spuren in den Untergrund, mitunter sogar Tief in das Felsgestein hinein. Starke Regenfälle spülten die lockere Erde fort und allmählich entstand ein Hohlweg. Wurde dieser zu eng oder war er verschlammt, dann fuhr man in einer neuen Spur neben ihm weiter. So bildeten sich ganze Hohlwegtrassen.

SÜHNEKREUZE

Unscheinbar und zuweilen vergessen stehen sie am Rande von Wegen und Strassen. Sie kuenden von Mord und Totschlag, erinnern an Doerfer, die ein Fluss mit seinen Fluten verschlungen hat, weisen auf Herrschaft und Grundbesitz hin oder setzen ein Zeichen der Froemmigkeit. Auf einigen dieser Suehnekreuze ist der Tathergang- oder das Schicksal niedergeschrieben.

MITTELALTERLICHE TURMHÜGEL (MOTTEN)

Die Burgen vom Typ Motte, häufig auch als Turmhügelburgen bezeichnet, bestanden aus einem graben umwehrten Burghügel, auf dem sich ein Turm oder ein festes Gebäude erhob. Das Hügelplateau war von einer Palisade oder einer Ringmauer eingefasst. Dem Burghügel zugeordnet war entweder eine ebenfalls befestigte Vorburg oder ein in der Nähe befindlicher Wirtschaftshof, von dem aus in friedlichen Zeiten die Burg gepflegt und versorgt wurde.

QUELLEN

Unsere Vorfahren verehrten Quellen ebenso wie die Kelten und Germanen, denen Quellen heilig waren. So wurden sehr häufig Quell-opfer in Form von Münzen oder Gegenständen dargebracht und in der Nähe der Quelle dem Erdboden anvertraut. Auch das weitere Umfeld einer Quelle sollte untersucht werden, denn sehr häufig siedelten unsere Vorfahren in nächster Nähe zu einer Wasserquelle.

SEARCH AREAs

MEDIEVAL HIGHWAYS

Medieval land transport was carried out mostly on foot, with horse and carts and carts. Cartwheels and hooves dug deep traces into the ground over time, sometimes even deep into the rocks. Strong rains washed the loose earth, and gradually a hollow path was formed. If this was too narrow or muddy, then a new lane would follow him. Thus whole cavities were formed.

ATONEMENT CROSSES

Inconspicuous and sometimes forgotten, they stand at the edge of paths and roads. They are witnesses of murder and manslaughter, reminiscent of doers, who have devoured a river with its floods, point to domination and property, or set a sign of gluttony. On some of these swastikas, the story or fate is written down.

MEDIEVAL TOWER HILLS (MOTHERS)

The castles of the moth type, often referred to as tower hill castles, consisted of a burrowed castle hill, on which a tower or a solid building rose. The hill plateau was surrounded by a palisade or a ring wall. Attached to the castle hill was either a likewise fortified Vorburg or a nearby farmyard, from which the castle was cultivated and furnished in peaceful times.

SOURCES

Our ancestors revered sources as well as the Celts and Germans, to whom sources were sacred. Thus very often source sacrifices were presented in the form of coins or objects and entrusted to the ground near the source. The further environment of a spring should also be investigated, because very often our ancestors settled in close proximity to a water source.

ALTE HANDELSWEGE

Im frühen Mittelalter nutzte der Handel die alten Fernverbindungen, die oft fernab der Ortschaften auf den Höhen verliefen. Ab dem späten Mittelalter bestand im Deutschen Reich ein Straßenzwang, der die Kaufleute zwang, zumindest während der Messezeiten auf bestimmten Strassen zu reisen. Anfangs wurden die Kaufmannszüge von Geleitreitern begleitet, die diese vor Überfällen schützen sollten. Die ältesten Wege verlaufen grundsätzliche auf Höhenzügen, erst in späterer Zeit verlegte man die Wege auch in die Täler.

WEGEKREUZE UND BILDSTÖCKE

Seit alters her wurden an wichtigen Straßenkreuzungen, Brücken und Plätzen Wegkreuze- und Bildstöcke zur christlicher Verehrung aufgestellt. Bildstöcke und Wegkreuze sind Zeichen tiefer Frömmigkeit, Zeugnisse alter Handwerkskunst und sie erinnern an menschliche Schicksale. Die meist steinernen Denkmäler verdanken ihr Entstehen in der Regel einem Gelübde. In einigen Fällen kündet ein solches Kreuz in der Landschaft von einer längst untergegangenen Ortschaft in seiner Nähe.

MARKANTE HÖHENLAGEN

Markante Höhenlagen waren schon in der grauen Vorzeit wichtige Anlaufpunkte, von hieraus hatte man einen guten Blick über das gesamte Umland. In der Bronzezeit wurden Höhenlagen als Opferplätze oder zum Bau von Wallanlagen genutzt. In der Römerzeit und auch im Mittelalter nutzte man die Höhenlagen als Transportwege, aber auch in dieser Zeit baute man Wallanlagen und Überwachungsposten auf markanten Höhenlagen.

WÜSTUNGEN

Die Namen dieser nicht mehr bestehenden Orte, die man Wüstungen nennt, wurden von ihren Bewohnern aufgegeben. Etwa in den Notzeiten des 30-jährigen Krieges, aber auch schon viel früher und aus den unterschiedlichsten Gründen, z. B. Seuchen, Abwanderungen in grössere Orte, Zerstörung durch Naturgewalten oder Verwüstungen und Vertreibungen während kriegerischer Auseinandersetzungen.

OLD TRACKING PATHS

In the early Middle Ages, the trade used the old long-distance connections, which often ran off the heights of the villages. As of the late Middle Ages, there was a street swing in the German Reich, which forced the merchants to travel on certain streets at least during the trade fairs. At the beginning, the merchants were accompanied by escorts, who were to protect them from accidents. The oldest routes are based on elevation trains, but later on they were also moved into the valleys.

WEGEKREUZE AND STICKS

Since ancient times, crossroads and sculptures of Christian worship have been erected on important road crossings, bridges and squares. Pictorials and crosses are signs of deep piety, testimonies of ancient craftsmanship and they recall human destinies. The stone monuments usually owe their origin to a vow. In some cases, a cross such as this appears in the landscape of a long-lost village near it.

STRIKING ALTITUDE

Marked heights were already important in the gray prehistory, from this one had a good view over the whole surrounding area. In the Bronze Age, altitudes were used as sacrificial sites or for the construction of fortifications. In the Roman period, as well as in the Middle Ages, the heights were used as transport routes, but also during this time wall installations and monitoring posts were built on marked heights.

DESERTED VILLAGES

The names of these no longer existing places, which are called wastes, were abandoned by their inhabitants. For example, in the emergency periods of the 30-year-old war, but also much earlier and for various reasons, Such as epidemics, migrations to larger places, destruction by natural forces or devastations and expulsions during warlike disputes.

BADESTRAENDE

Badestrände werden in den Sommermonaten sehr zahlreich besucht, im Laufe der Jahre geht hier schon einiges verloren. An Badestränden findet man häufig Kleingeld, Ringe aus Gold und Silber, Armbänder oder Halsketten. Eine Suche an Stränden oder auch an Baggerseen lohnt sich immer.

FESTPLÄTZE

Rummelplätze oder auch alte Bolzplätze zählen zu den besten Fundplätzen, allerdings findet man hier nur neuzeitliches Gebrauchsgut wie Kleingeld, Schmuck etc., aber das in relativ großen Massen. Zu den Rummelplätzen zählen auch Schützenplätze und Festwiesen, eben dort wo sich viele Leute auf engsten Raum versammeln. Schon im Mittelalter wurden große Feste und sogar die uns bekannte „Kirchmess“ = Kirmes abgehalten. Es lohnt sich immer wieder solche alten Festplätze zu lokalisieren. Sprechen Sie mit ihrem Stadtarchivar.

GALGEN UND GALGENBERGE

Das Erhängen am Galgen war seit dem frühen Mittelalter u. a. eine Art Vollstreckung der Todesstrafe. Im MA diente der Galgen auch als sichtbares Zeichen der Hochgerichtsbarkeit. Er stand deshalb weithin sichtbar auf Anhöhen und Wegekreuzungen und war mit magischen Vorstellungen im Volksglauben behaftet, er diente daher auch zur Abschreckung.

BEACHES

Bathing beaches are visited a lot during the summer months, and there is already a lot going on over the years. There are frequent small money on bathing beaches, gold and silver rings, bracelets or necklaces. A search at beaches or at excavators is always worthwhile.

FAIR GROUNDS

Fair Grouds are among the best places to find, however one finds here only modern commodities like Kleingeld, jewelry etc., but in relatively large masses. To the fairgrounds also include shooting grounds and festivals, just where many people gather in the narrowest space. Already in the Middle Ages large festivals and even the familiar „Kirchmess“ = fair were held. It is always worthwhile to locate such old landmarks. Talk to your city archivist.

GALLOWS and GALLOWHILLS

Hanging on the gallows had been a very important one since the early Middle Ages, a. A kind of execution of the death penalty. In the MA, the gallows also served as a visible sign of the high court of justice. For this reason, he was widely visible on heights and crossroads, and was entangled with magic beliefs in popular belief, and he therefore served as a deterrent.